Was mit „Mangel“ gemeint ist
Testosteron wird beim Mann überwiegend in den Hoden gebildet. Es wirkt auf Muskeln, Knochen, Blutbildung, Stimmung und Libido. Fällt der Wert unter das, was für einen Mann in diesem Alter üblich ist, und gibt es dazu passende Beschwerden, sprechen Ärztinnen und Ärzte von einem Hypogonadismus.
Ein niedriger Wert allein macht noch keine Diagnose. Die Beschwerden gehören dazu, und beides muss in der Gesamtschau zusammenpassen.
Woran Männer es im Alltag bemerken
Die Anzeichen kommen schleichend und werden oft dem Stress, dem Alter oder der Arbeit zugeschrieben. Typisch sind:
- Anhaltende Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
- Weniger Lust auf Sex, seltenere Morgenerektionen
- Nachlassende Muskelkraft, mehr Bauchfett
- Gereizte oder gedrückte Stimmung, Konzentrationsprobleme
- Weniger Antrieb für Sport, Hobbys und Unternehmungen
Warum nicht jede Müdigkeit am Testosteron liegt
Dieselben Beschwerden zeigen sich bei Schilddrüsenproblemen, Schlafapnoe, Diabetes, Depressionen, Eisenmangel, hohem Alkoholkonsum oder durch Nebenwirkungen von Medikamenten. Auch Übergewicht und ein Beruf mit Schichtdienst können eine Rolle spielen. Deshalb wird die Ärztin oder der Arzt breit abklären und nicht nur ein Hormon anschauen.
Wer häufiger betroffen ist
Mit höherem Alter, bei starkem Übergewicht, Diabetes oder bestimmten chronischen Erkrankungen wird ein niedriger Testosteronspiegel häufiger festgestellt. Auch manche Medikamente, Verletzungen oder Erkrankungen der Hoden und der Hirnanhangdrüse können eine Rolle spielen.
Das bedeutet nicht, dass jeder Mann in diesen Gruppen betroffen ist. Es erklärt nur, warum die Ärztin oder der Arzt bei der Abklärung nach Begleiterkrankungen fragt.
So läuft die Abklärung in Österreich ab
Erste Anlaufstelle ist die Hausärztin oder der Hausarzt, die Kosten für notwendige Untersuchungen trägt bei medizinischer Begründung in der Regel die Sozialversicherung. Besprochen werden Beschwerden, Vorerkrankungen und Medikamente. Dann folgt eine Blutabnahme. Weil der Hormonspiegel im Tagesverlauf schwankt, wird meist am Vormittag und bei Auffälligkeiten ein zweites Mal gemessen.
Je nach Befund geht es weiter zu einer Fachärztin oder einem Facharzt für Urologie oder Endokrinologie. Welche Werte als normal gelten, legt das Labor als Referenzbereich fest. Merken Sie sich lieber die Fragen für das Gespräch als einzelne Zahlen.
Gut zu wissen: Der Termin muss kein großer Aufwand sein. Notieren Sie vorab, wann Sie sich besonders müde fühlen, wie Sie schlafen und ob sich in den letzten Monaten Gewicht oder Medikamente verändert haben. Je genauer die Angaben, desto gezielter kann die Ärztin oder der Arzt untersuchen.
Was Sie selbst beitragen können
Unabhängig vom Befund hilft ein Lebensstil, der den Körper entlastet: regelmäßiger Schlaf, Bewegung mit Kraft- und Ausdaueranteil, ein gesundes Gewicht, Maß beim Alkohol und Pausen im Alltag. Bei Übergewicht kann schon ein moderater Gewichtsverlust Beschwerden verbessern.
Wer Medikamente zur Behandlung eines nachgewiesenen Mangels erhält, bleibt bei der ärztlichen Verordnung und kontrolliert die Werte wie vereinbart.
Wer den Alltag umstellt, sollte Geduld mitbringen. Schlaf, Gewicht und Fitness verändern sich über Wochen und Monate. Kleine Schritte wie ein fixer Spaziergang nach dem Abendessen oder zwei Trainingseinheiten pro Woche sind leichter durchzuhalten als radikale Pläne.
Und Nahrungsergänzung?
Nahrungsergänzungsmittel sind keine Therapie für einen festgestellten Mangel. Manche Männer nutzen sie ergänzend, um ihren Alltag mit einer täglichen Kapsel zu begleiten, nachdem sie die Ursachen mit dem Arzt besprochen haben. Wichtig sind die Etikettenangaben, die Tagesmenge und die Rücksprache bei Dauermedikation.
Eine Option für den Alltag: Virdexis
Wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt keine Einwände hat und Sie eine unkomplizierte Ergänzung suchen, gibt es Virdexis. Das Nahrungsergänzungsmittel kommt als Kapsel, 30 Stück pro Dose (25,52 g), mit der Aufschrift „Advanced Testosterone Support“. Eine Kapsel pro Tag, laut Verkäufer am Abend. Die Zutatenliste mit Mengen steht auf der Packung.
Beim Verkäufer kostet eine Dose 49,95 € plus 4,95 € Versand. Zwei Dosen gibt es je 39,97 €, drei Dosen je 36,65 €, ohne Versandkosten. Das sind Verkäuferpreise, sie können sich ändern.
Virdexis ist kein Arzneimittel und ersetzt weder eine Diagnose noch eine verordnete Behandlung.
Startpreis beim Verkäufer: € 49,95 pro Packung Preis des Verkäufers, Änderungen vorbehalten.
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FAQ
Welche Symptome hat ein Mann bei Testosteronmangel? +
Häufig genannt werden Müdigkeit, weniger Lust, nachlassende Kraft, gedrückte Stimmung und weniger Antrieb. Weil viele Ursachen ähnliche Beschwerden machen, braucht es eine ärztliche Abklärung.
Wie wird Testosteronmangel festgestellt? +
Durch ein Gespräch über Beschwerden und Vorerkrankungen sowie eine Blutabnahme, meist am Vormittag. Bei auffälligem Ergebnis wird oft nochmals gemessen.
Zu welchem Arzt gehe ich in Österreich? +
Beginnen Sie bei der Hausärztin oder dem Hausarzt. Bei Bedarf überweisen diese an die Urologie oder Endokrinologie.
Kann man einen Testosteronmangel ohne Medikamente beheben? +
Ob eine Behandlung nötig ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Lebensstilfaktoren wie Schlaf, Gewicht und Bewegung spielen häufig eine Rolle und sind auf jeden Fall ein sinnvoller Teil des Plans.
Ab welchem Alter kommt Testosteronmangel vor? +
Er kann in jedem Erwachsenenalter auftreten, am häufigsten wird er mit höherem Alter festgestellt, weil der Spiegel allmählich sinkt.
Ersetzt ein Nahrungsergänzungsmittel die Behandlung? +
Nein. Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel und keine Therapie. Verordnete Medikamente nehmen Sie weiter wie besprochen.
Was sollte ich zum Arzttermin mitnehmen? +
Notieren Sie Beschwerden und seit wann sie bestehen, die Liste Ihrer Medikamente und Ergänzungen, Ihre Schlaf- und Trinkgewohnheiten sowie Fragen, die Sie klären möchten.